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Was kostet eine Website 2026? Ehrliche Preisspannen nach Projekttyp

Von der Landing Page bis zur SaaS-Plattform: Was eine Website 2026 wirklich kostet, welche Faktoren den Preis treiben, und warum das billigste Angebot oft das teuerste wird – mit ehrlichen Preisspannen aus 50+ Projekten.

Marcel Wiskow

Marcel Wiskow

3. Juli 2026

Was kostet eine Website 2026? Ehrliche Preisspannen nach Projekttyp

„Was kostet eine Website?" ist ungefähr so präzise wie „Was kostet ein Auto?". Vom gebrauchten Kleinwagen bis zum Transporter mit Sonderausbau liegen Welten. Trotzdem hilft dir „kommt drauf an" nicht weiter. Also machen wir es konkret — mit ehrlichen Preisspannen aus unseren eigenen Projekten und einer Erklärung, warum die Preise so weit auseinanderliegen.

Was den Preis wirklich treibt

Bevor wir zu Zahlen kommen: Diese sechs Faktoren bestimmen, ob eine Website 2.000 € oder 60.000 € kostet.

  • Umfang. Eine 3-Seiten-Landing Page ist kein 40-Seiten-Auftritt mit mehrsprachigem Content.
  • Design. Ein angepasstes Template ist deutlich günstiger als ein individuell gestaltetes, auf deine Marke zugeschnittenes Design.
  • Funktionen. Kontaktformular vs. Login-Bereich, Buchungssystem, Shop, Schnittstellen zu deinen Tools — jede Funktion ist Aufwand.
  • Content. Wer liefert Texte und Bilder? Redaktion, Fotografie und Film sind eigene Posten (oft unterschätzt).
  • Technik & Performance. Ein Baukasten-Klick-Ergebnis ist etwas anderes als sauber programmierter Code, der schnell lädt und in zwei Jahren noch wartbar ist.
  • Wer es baut. Baukasten, Freelancer:in oder Agentur — dazu unten mehr.

Preisspannen nach Projekttyp

Grobe Orientierung, basierend auf unseren Projekten (individuelle Entwicklung, kein Baukasten):

ProjekttypGrober RahmenTypischer Umfang
Landing Pageca. 1.500 – 5.000 €Eine fokussierte Seite, ein Ziel (Kampagne, Produkt, Lead)
Unternehmenswebsiteca. 5.000 – 15.000 €Mehrere Seiten, individuelles Design, CMS, Blog
Website mit Sonderfunktionenca. 15.000 – 30.000 €Portale, Buchung, Mitgliederbereich, Integrationen
Webshop / E-Commerceca. 15.000 – 50.000 €+Katalog, Zahlung, Versand, Warenwirtschaft
Webportal / SaaS-Plattformab ca. 30.000 €Authentifizierung, Abrechnung, individuelle Logik

Diese Zahlen sind Orientierung, kein Angebot. Bei uns steht nach einem kostenlosen Erstgespräch ein verbindlicher Festpreis — kein Stundenzettel, der am Ende überrascht.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

  • Baukasten (Wix, Squarespace & Co.): Günstig im Einstieg (monatliche Gebühr), gut für schnelle, einfache Auftritte. Grenzen: begrenzte Individualisierung, oft schwächere Performance, und du „mietest" deine Seite dauerhaft.
  • Freelancer:in: Flexibel und oft preiswerter als eine Agentur, ideal für klar umrissene Projekte. Risiko: Verfügbarkeit, Ausfall, Bandbreite bei größeren Vorhaben.
  • Agentur: Höhere Investition, dafür Team, Prozess und Verlässlichkeit — sinnvoll, wenn die Website geschäftskritisch ist oder mitwachsen soll. (Bei uns sprichst du dabei direkt mit der Person, die den Code schreibt — ohne Sales-Zwischenschicht.)

Es gibt kein „richtig" — es gibt nur das Richtige für dein Projekt. Für einen einfachen Vereinsauftritt ist ein Baukasten völlig okay. Für den Auftritt, über den Kunden ihre Kaufentscheidung treffen, selten.

Die laufenden Kosten nicht vergessen

Eine Website ist kein einmaliger Kauf. Rechne mit:

  • Domain: ~10–20 € / Jahr.
  • Hosting: von wenigen Euro (statische Seite) bis dreistellig pro Monat (Anwendungen mit Datenbank). Moderne Plattformen wie Vercel haben großzügige Gratis-Stufen für kleine Projekte.
  • Wartung & Updates: Plane grob 15–20 % der Erstinvestition pro Jahr für Pflege, Sicherheit und kleinere Weiterentwicklungen ein.

Warum „billig" oft teuer wird

Das günstigste Angebot ist selten das wirtschaftlichste. Drei Gründe:

  1. Performance ist Umsatz — und Ranking. Langsame Seiten verlieren Besucher und Rankings. Googles Core Web Vitals sind ein bestätigter Bestandteil der Ranking-Systeme; als Zielwerte gelten u. a. ein Largest Contentful Paint unter 2,5 Sekunden, eine Interaction to Next Paint unter 200 ms und ein Cumulative Layout Shift unter 0,1 (Google Search Central). Eine „billige" Seite, die diese Werte reißt, kostet dich Besucher — jeden Tag.
  2. Wartbarkeit. Zusammengeklickte oder mit Plugins überladene Seiten werden zur Blackbox. Jede Änderung wird zum Risiko. Sauberer, typisierter Code ohne Vendor-Lock-in lässt sich weiterentwickeln, statt ihn in zwei Jahren neu zu bauen.
  3. Sicherheit & Ausfälle. Veraltete Systeme sind Einfallstore. Ein Hack oder ein Ausfall zur falschen Zeit kostet mehr als die Ersparnis beim Bau.

Kurz: Der Preis einer Website ist nicht, was du bei der Erstellung zahlst — sondern die Summe aus Erstellung, laufender Pflege und dem, was eine schlechte Seite an Umsatz und Ranking liegen lässt.

Festpreis oder Stundensatz?

Beides ist verbreitet. Ein Festpreis gibt dir Planungssicherheit — du weißt vor dem Start, was es kostet, und Verzögerungen auf Dienstleisterseite sind nicht dein Problem. Time & Material (Abrechnung nach Aufwand) passt zu offenen, forschenden Projekten, deren Umfang sich noch stark ändert. Für die meisten Website-Projekte mit klarem Ziel bevorzugen wir den Festpreis — deshalb bekommst du bei uns nach dem Erstgespräch ein verbindliches Angebot, meist innerhalb von 48 Stunden.

Fazit

Realistische Hausnummern 2026: Eine fokussierte Landing Page beginnt im niedrigen vierstelligen Bereich, eine individuelle Unternehmenswebsite liegt meist im mittleren vier- bis unteren fünfstelligen Bereich, und Shops oder Plattformen starten fünfstellig. Was den Ausschlag gibt, sind Umfang, Individualität und Funktionstiefe — nicht der Stundensatz allein.

Und der wichtigste Satz: Vergleiche keine Preise, sondern Angebote. Was ist enthalten — Design, Content, Performance-Optimierung, SEO-Grundlagen, Wartung? Genau da entscheidet sich, ob „günstig" wirklich günstig ist.

Willst du eine belastbare Zahl für dein Projekt statt einer Spanne? In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Ziel und Umfang — und du bekommst ein verbindliches Festpreis-Angebot. Mehr zu unserem Vorgehen findest du auf der Seite Webentwicklung.

Quellen

Die Preisspannen beruhen auf unserer eigenen Projekterfahrung (individuelle Entwicklung) und dienen der Orientierung, nicht als Angebot. Stand: Juli 2026.